ZAM e.V. – Zusammenschluss Augsburger Migranten(selbst)Organisationen – richtet sich mit dem Projekt BEST – Bilde, Entwickle und Stärke dein Talent an Bezugspersonen von jungen Menschen mit Mitgrationsgeschichte uns ist Teil des ESF Plus-Modellprogramm “Rat geben – Ja zur Ausbildung!”.

Das ESF Plus-Modellprogramm “Rat geben – Ja zur Ausbildung!” verfolgt einen neuen Ansatz: Es zielt darauf ab, unmittelbare Bezugspersonen von eingewanderten jungen Menschen bzw. von den jungen Nachkommen Eingewanderter am Übergang Schule – Beruf in ihrer Rolle als Multiplikatoren zu sensibilisieren und zu schulen. Als Ratgeber*innen sollen sie die Jugendlichen motivieren und begleiten können, Barrieren beim Zugang von der Schule zur Berufsausbildung zu überwinden.

Als Bezugspersonen werden im Programm Menschen definiert, die sich regelmäßig im direkten Umfeld der jungen Menschen bewegen und ihren Alltag mitgestalten; dazu zählen z. B. Eltern und Verwandte, Sozialarbeiter*innen, Lehrer*innen oder Lehrende aus Vereinen

Ziel des Projekts BEST ist die Schulung und Stärkung von Bezugspersonen als Ratgeber*innen aus dem direkten Lebensumfeld von jungen Menschen am Übergang Schule-Ausbildung/Studium. Die Ansprache der Bezugspersonen erfolgt sozialraum- und bedarfsorientiert und die Schulungen und Beratungen erfolgen zielgruppenspezifisch in diversen Formaten. Dabei erhalten auch Arbeitsmarktpolitische Akteur*innen neue Impulse zu diskriminierungssensibler Ansprache von jungen Menschen.

Durch verschiedene Maßnahmen soll die Einbindung der Bezugspersonen und jungen Menschen aus der (post)- migrantischen Community erreicht werden:

  • Individuelle, niedrigschwellige (teilweise digitale) Beratung über bestehende Angebote
  • Sensibilisierung für die eigene Rolle als wichtige Bezugsperson
  • Vermittlung von Wissen über den Übergang Schule-Ausbildung/Studium
  • Stärkung des Verständnisses für die Bedürfnisse junger Menschen
  • Sensibilisierung für kritische Fragen bei der Berufswahl
  • Empowerment-Workshops (Bewusstsein für Diskriminierung- und Rassismuserfahrungen)