Unsere 9 besten Tipps für Ihren Besuch unserer Jobmesse

Wenn Sie Ihre Chancen, Ihren Traumjob zu bekommen, maximieren wollen, werden Sie bei Ihrem potentiellen neuen Arbeitgeber persönlich vorstellig – und zwar schon vor der eigentlichen Bewerbung. Zudem ist eine Jobmesse der ideale Ort, um relativ ungezwungen, Unternehmen in einem persönlichen Gespräch auf der Jobmesse besser kennenzulernen.

So können Sie leichter entscheiden, ob Sie sich bei dem Unternehmen wirklich bewerben möchten. Vor allem Berufsanfänger und Quereinsteiger wissen das enorme Potential dieser Jobmessen sehr zu schätzen. Wenn auch Sie dieses Potential ausschöpfen möchten, ist eine hervorragende Vorbereitung jedoch das A und O, immerhin zählt der erste Eindruck. Wer bei einer Jobmesse negativ auffällt oder nicht positiv in Erinnerung bleibt, hat deutlich schlechtere Chancen auf den Traumjob. Eine gute Vorbereitung ist – ebenso wie eine gute Nachbereitung – daher unabdingbar. Der nachfolgende Ratgeber verrät, wie Sie perfekt vorbereitet zur nächsten Jobmesse gehen können.

Tipp 1: Die passende Jobmesse auswählen

Im Vorfeld sollten Sie sich über die Ausrichtung der jeweiligen Jobmesse informieren. Berufserfahrenen und Führungskräften bietet unsere Jobmesse die ideale Gelegenheit, Unternehmen kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen, egal ob dies aktuell relevant für Sie ist oder sich in der Zukunft auszahlen kann. Viele Aussteller bieten gerade Berufserfahrenen spannende Positionen in Bereichen, die augenscheinlich nicht interessant oder passend waren. Vor Ort können Sie im direkten Gespräch herausfinden, welche Jobs in dem jeweiligen Unternehmen auf Sie und Ihren fachlichen Hintergrund passen – nutzen Sie diese Chance.

Unsere Jobmessen geben Schülern, Studenten und Absolventen die Chance, sich beruflich (neu) zu orientieren. Dort haben Sie die Möglichkeit, mehr über diverse Branchen zu erfahren. Womöglich lernen Sie neue Berufsbilder kennen, die Ihnen bisher völlig fremd waren. Zusätzlich warten auf der Jobmesse häufig Unternehmen auf Sie, die Ihnen spannende Einstiegspositionen in Aussicht stellen können.

Ob Sie sich nur allgemein informieren oder konkret mit Unternehmen ins Gespräch kommen möchten, entscheidet über die weitere Vorbereitung. Je wahrscheinlicher es ist, dass Sie das direkte Gespräch mit Ihrem potentiellen neuen Arbeitgeber direkt auf der Jobmesse suchen werden, desto besser sollten Sie vorbereitet sein.

Tipp 2: Unternehmen im Vorfeld auswählen

Entwickeln Sie einen Schlachtplan. Was für Messen und Ausstellungen ganz allgemein gilt, gilt auch für Jobmessen: Es warten derart viele Aussteller auf Sie, dass Sie gar nicht die Chance haben werden, an jedem Messestand der Jobmesse anzuhalten. Daher tun Sie gut daran, wenn Sie sich vor dem Messestart bereits möglichst umfassend informieren und vorbereiten. Finden Sie heraus, welche Aussteller bei der Messe anzutreffen sein werden.

Stellen Sie eine Liste von Unternehmen oder Ansprechpartnern zusammen, mit denen Sie unbedingt ins Gespräch kommen möchten. Konzentrieren Sie sich dabei auf Unternehmen, die Sie beruflich weiterbringen könnten und Ihr Interesse geweckt haben. Zu viel dürfen Sie sich allerdings auch nicht vornehmen. Bedenken Sie, dass Sie möglicherweise warten müssen, bis Sie an einem populären Messestand mit dem zuständigen Ansprechpartner sprechen können.

Planen Sie daher pro Messestand, der Ihr Interesse geweckt hat, zwischen 20 und 45 Minuten Zeit ein. Günstig ist es außerdem, wenn Sie Ihre Route auf der Jobmesse bereits zuvor festlegen. Bedenken Sie außerdem, dass viele Gespräche mit potentiellen Arbeitgebern Sie ungemein schlauchen können.

Auch daher gilt, die Anzahl der Unternehmen, mit denen Sie in Kontakt kommen möchten, auf acht bis zehn zu begrenzen. Schließlich geht es darum, bei diesen Gesprächen zu überzeugen und sich und Ihr Können in Szene zu setzen. Dies dürfte Ihnen zunehmend schwerer fallen, wenn Sie von einem langen Messetag bereits erschöpft sind.

Extra-Tipp

Auch wenn die Versuchung nahe liegt: Statten Sie dem Messestand Ihres Traumarbeitgebers nicht zuerst einen Besuch ab. Sinnvoller ist es, zuvor bei ein bis zwei anderen Unternehmen vorzusprechen. Sehen Sie diese Gespräche als eine Art Übung an. Wenn Sie dann bei Ihrem Wunschunternehmen ankommen, haben Sie sich bereits ein wenig warm geredet. Dann wissen Sie genau, was Sie sagen möchten und worauf es bei dem Gespräch ankommt.

Tipp 3: Frühzeitig Kontakt suchen

Auch beim Karrieretag, der für jedermann zugänglich ist, ist es so, dass Unternehmen durchaus Termine vergeben. Nur weil Sie im Prinzip auch spontan bei den Messeständen vorbeischauen könnten, heißt das nicht, dass Ihr Wunschansprechpartner dann auch Zeit für Sie hat. Außerdem möchten Sie im Gedächtnis bleiben.

Aus diesem Grund tun Sie gut daran, bereits im Vorfeld herauszufinden, wer den jeweiligen Messestand auf der Jobmesse leiten oder besetzen wird. Fragen Sie direkt bei dem Unternehmen nach oder nutzen Sie die sozialen Netzwerke, um dies in Erfahrung zu bringen. Finden Sie heraus, ob Sie einen Termin für ein Treffen auf der Messe vereinbaren können.

Nachmittagstermine vergeben viele Unternehmen besonders gerne. Denn gerade in den Vormittagsstunden ist mit einem deutlich höheren Besucheraufkommen zu rechnen. Daher haben Sie nachmittags bessere Chancen. Außerdem werden Sie feststellen, dass Ihre Ansprechpartner vor Ort am Nachmittag nicht so gestresst sind und sich mehr Zeit für Sie nehmen können.

Im Übrigen macht die Kontaktaufnahme im Voraus auch dann Sinn, wenn Sie keinen Termin bekommen. Denn dann können Sie bei dem persönlichen Gespräch auf der Messe gleich daran erinnern, dass Sie den Kontakt bereits gesucht hatten. Somit bringen Sie Ihr Engagement eindrucksvoll zum Ausdruck. Überdies erhöhen Sie Ihre Chancen, dem Recruiter möglichst lange in Erinnerung zu bleiben.

Tipp 4: Bewerbungsmappe aktualisieren

Zu einer guten guten Vorbereitung gehört, dass Sie zunächst einmal Ihren Lebenslauf und ein Motivationsschreiben im Vorfeld auf den aktuellen Stand bringen. Verpacken Sie diese wichtigen Dokumente sorgfältig in einer ansprechenden Bewerbungsmappe, die Sie den Personalern auf der Jobmesse überreichen können. Keine oder nicht genügend solcher Mappen dabei zu haben, wäre schlichtweg eine vertane Chance.

Wenn Sie einen glänzenden ersten Eindruck hinterlassen konnten, werden Sie viele Personaler nach Ihren Bewerbungsunterlagen fragen. In diesen Bewerbungsunterlagen können sich die Personaler dann gleich Notizen zu ihrem Gespräch mit Ihnen machen. Wer bereits weiß, dass er sich bei einem bestimmten Unternehmen bewerben möchte, verfasst ein Anschreiben speziell für dieses Unternehmen.

Allerdings tun Sie gut daran, auch einige Mappen mit einem allgemeinen Motivationsschreiben für die jeweilige Branche bereitzuhalten. Diese Mappen können Sie dann an Personaler von Unternehmen übergeben, die Sie zuvor nicht unter den Favoriten hatten. Generell ist es sinnvoll, nicht auf irgendeine Art von Anschreiben zu verzichten.

Denn ein Motivations- oder Anschreiben ist Ihre Chance, die einzelnen Stationen Ihres Lebenslaufs in das rechte Licht zu rücken. Zudem können sich potentielle neue Arbeitgeber so gleich ein Bild von Ihrer Kommunikationsstärke machen. Ob Sie Zeugniskopien zu Ihren Bewerbungsunterlagen hinzufügen möchten, liegt in Ihrer Hand. Diese kann Ihr potentieller neuer Arbeitgeber zur Not auch nachträglich anfordern.

Auf ein Bewerbungsfoto sollten Sie hingegen nicht verzichten. Dies hilft dem Recruiter dabei, sich sein oder ihr Treffen mit Ihnen leichter in Erinnerung zu rufen. Wenn Sie noch kein passendes Bewerbungsfoto besitzen, können Sie dieses auch direkt auf dem Karrieretag kostenlos anfertigen lassen.

Zusätzlich zu Ihren vollumfänglichen Bewerbungsunterlagen haben Sie am besten ausreichend Kopien Ihrer Kurzbewerbung dabei. Dabei handelt es sich um eine verkürzte Version Ihrer regulären Bewerbung. Ein kurzes Anschreiben und ein einseitiger Lebenslauf genügen bereits. Somit haben Sie leichter die Möglichkeit, diese Bewerbungsunterlagen bei einer Vielzahl an Unternehmen einzureichen.

Eine eigene Visitenkarte im Gepäck zu haben, empfiehlt sich nur bedingt. Gerade Berufsanfängern ist dieser Schritt nicht zu empfehlen. Denn eine Visitenkarte enthält schlichtweg nicht ausreichend Informationen, um sich ins Gedächtnis zu rufen. Die Visitenkarte Ihres alten Arbeitgebers bei einem potentiellen neuen Arbeitgeber abzugeben, hinterlässt häufig ebenfalls einen sauren Beigeschmack. Zudem sollten Ihre Kontaktdaten auf den Bewerbungsunterlagen ohnehin zu finden sein. Eine Visitenkarte allein ist hingegen wenig aussagekräftig.

Extra-Tipp

Als Alternative zur Kurzbewerbung und Visitenkarte können Sie einen Bewerbungsflyer ausarbeiten. Dabei handelt es sich um eine Art Prospekt, der die wichtigsten Inhalte Ihrer Bewerbung umfasst. Ein Foto darf auf solch einem Flyer auf jeden Fall nicht fehlen. Wichtig ist dabei, dass das Layout dieser Flyer stimmt und es keine leeren Seitenbereiche gibt. Sie sollten den Flyer daher mit ausreichend wertvollen Informationen füllen können. Großer Vorteil: Nur die wenigsten Bewerber geben solch einen Flyer ab, sodass Sie den Personalern dadurch deutlich besser in Erinnerung bleiben können.

Tipp 5: Das perfekte Outfit

Da der erste Eindruck zählt, sollten Sie nicht nur mit Ihrem Kommunikationstalent, sondern auch mit einem gepflegten Erscheinungsbild überzeugen. Besorgen Sie sich  rechtzeitig vorher ein geeignetes Outfit, falls Sie noch nicht das passende für die Jobmesse besitzen. Auch wenn Sie in vielen Branchen in Hemd und Jeans oder Bluse und Jeans zur Arbeit erscheinen dürfen, wählen Sie diesen Look besser nicht für die Jobmesse.

Generell gilt, dass Bewerber im Anzug oder Kostüm weiterhin gerne gesehen sind. Damit zeigen Sie, dass Sie sich mit den gängigen Konventionen auskennen und auf ein Mindestmaß an Anstand und Höflichkeit bedacht sind. Selbstverständlich sollte Ihr Outfit zumindest der Branche entsprechen, in der Sie später arbeiten möchten. Wer keinen Anzug besitzt, sollte daher ein Outfit tragen, mit dem er später auch zur Arbeit erscheinen könnte.

Tipp 6: Planen Sie Ihre Anreise zur Jobmesse

Ob Sie erst am Tag der Messe oder bereits einen Abend zuvor anreisen, ist nicht nur eine Frage der Finanzen. Dies hängt auch davon ab, wie weit Sie es bis zum Messestandort haben. Wichtig ist vor allem, dass Sie möglichst entspannt und gut ausgeruht bei der Messe ankommen. Planen Sie lieber zu viel als zu wenig Zeit ein.

Dies macht sich unter Umständen nicht nur bei den Schlangen im Parkhaus, sondern auch am Einlass der Jobmesse bemerkbar. Wenn es schlecht läuft, stehen Sie erst einmal eine Stunde an, bevor Sie überhaupt Zugang zum Messegelände erhalten. Wer mit Auto, Bus oder Bahn am Tag der Messe anreist, sollte bei einer längeren Anreise unbedingt ausreichend Zeit einplanen.

Extra-Tipp

Besonders bei Messen, die im Sommer stattfinden, tun Sie gut daran, eine zusätzliche Bluse oder ein weiteres Hemd einzupacken. Dank der Wechselwäsche können Sie sich in der Tagesmitte umziehen, anstatt den vermeintlichen Schweißgeruch bei heißen Sommertemperaturen nur mit Deo zu überdecken.

Tipp 7: Must-haves für zwischendurch

So ein Messetag kann ganz schön lang sein. Das gilt im Zweifel nicht nur für die Aussteller. Denn wenn Sie mit fünf oder mehr Unternehmen ins Gespräch kommen wollen, werden Sie bei einer Jobmesse über viele Stunden am Stück performen müssen. Daher ist es nicht nur wichtig, dass Sie bei Ihrem individuellen Zeitplan auch Zeit für Pausen einplanen. Vielmehr haben Sie diese Must-haves am besten ebenso im Gepäck:

  • Kosmetik
  • Haarbürste oder Kamm
  • Haargel oder Haarspray bei Bedarf
  • Deo
  • Parfüm
  • Eine Flasche Wasser
  • Blasenpflaster
  • Kaugummi
  • Pfefferminzbonbons
  • Traubenzucker
  • Schoko- oder Müsliriegel für zwischendurch
  • Obst

Dank dieser Hilfsmittel haben Sie die Chance, sich bei Bedarf kurz frisch zu machen. Auch ein kleiner Snack kann nicht schaden. Denn dann müssen Sie im Zweifel nicht erst von einem zum anderen Ende der Messehalle laufen und bei einem Snack-Stand lange anstehen. Je fitter und ausgeruhter Sie wirken, desto mehr Eindruck können Sie beim Personaler schinden. Daher sind diese Hilfsmittel Gold wert.

Ebenso immer mit dabei haben sollten Sie auch ein Ladekabel für Ihr Handy sowie die passende Powerbank. Dies macht sich gerade in der folgenden Situation bezahlt: Ein Unternehmen hat Ihr Interesse mit seinem Messestand geweckt. Sie wollen kurz im Internet ein paar Fakten zu diesem Unternehmen recherchieren, bevor Sie mit dem Recruiter ins Gespräch kommen. Das geht jedoch nur, wenn Ihr Handy ausreichend geladen ist.

Neben dem Ladekabel werden Sie womöglich auch Schmerztabletten einpacken wollen. Auf Messen geht es häufig sehr hektisch zu. Außerdem ist die Luft aufgrund der vielen Menschen und der mangelnden Belüftung oftmals schlecht. Dann sind Kopfschmerzen nahezu vorprogrammiert. Wer eine Tablette gegen diesen Schmerz im Gepäck hat, ist daher klar im Vorteil.

Neben Ihren Bewerbungsunterlagen, die das A und O in Ihrem Gepäck für die Jobmesse sind, dürfen Zettel und Stift nicht fehlen. So können Sie sich Notizen zu Ihrem Eindruck von den verschiedenen Unternehmen machen oder Sie können sich einen späteren Termin mit einem Recruiter notieren. Wichtig ist, dass Sie zeigen, dass Sie rundum perfekt vorbereitet sind und mitdenken.

Tipp 8: Was möchten Sie dem Recruiter mitteilen?

Bei unserer Jobmesse gilt ganz klar dieses Motto: Sehen und gesehen werden, um einen Job zu bekommen oder sich zu informieren. Selbstverständlich präsentieren sich die Unternehmen auf dem Karrieretag, um noch mehr qualifizierte Bewerber auf sich aufmerksam zu machen und den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern. Umgekehrt ist es aber auch so, dass die Unternehmen bei den Bewerbern, die sich bei ihnen vorstellen, ganz genau hinschauen.

Daher tun Sie gut daran, wenn Sie zuvor ein wenig üben und sich genau überlegen, was Sie die Recruiter im persönlichen Gespräch über Sie wissen lassen wollen. Denken Sie sich zum Beispiel eine kleine Anekdote aus, die Sie mit dem Unternehmen verbindet. Holen Sie dabei allerdings nicht zu weit aus und kommen Sie zügig auf den Punkt.

Sie haben schließlich nur kurz Zeit, den Recruiter im persönlichen Gespräch von sich zu überzeugen, und wollen seine Zeit nicht verschwenden. Die Personaler, die auf Jobmessen anwesend sind, sprechen den lieben langen Tag zum Teil mit Hunderten von Bewerbern. Daher werden Sie sich ordentlich ins Zeug legen müssen, wenn Sie Eindruck schinden wollen.

Versuchen Sie, sich selbst durch ein kurzes Gespräch unvergessen zu machen. Dies setzt natürlich eine gewisse Kommunikationsstärke und ausreichend Selbstvertrauen voraus. Sobald Sie in Sichtweite eines Messestands kommen, zählt Ihr Auftreten. Vielleicht hat Sie der Recruiter schon längst gesehen, bevor Sie ihn wahrgenommen haben.

Je selbstbewusster und zielstrebiger Sie auf den Messestand zugehen, desto mehr Eindruck können Sie schinden. Dies zuhause zu üben, kann daher durchaus Sinn machen. Bitten Sie Freunde, den Partner oder ein Familienmitglied darum, Ihnen bei der Vorbereitung auf die Messe zu helfen. Je mehr Sie sich mental schon auf die Situation, die Sie bei der Jobmesse erwarten wird, eingestellt haben, desto einfacher wird Ihnen das Gespräch fallen.

Außerdem ist solch ein Übungstreffen mit einem vertrauten Menschen eine wunderbare Gelegenheit, um Feedback von außen einzuholen. Fragen Sie die Person, die Ihnen hilft, wie Sie auf sie wirken. Finden Sie heraus, was sie von Ihrem Outfit hält. Wirken Sie auf die Person seriös und souverän oder gibt es etwas, was Sie noch verbessern könnten? Nutzen Sie diese Chance, um sich perfekt vorzubereiten und dann als die bestmögliche Version von sich selbst beim Karrieretag zu erscheinen.

Zusätzlich zu einem souveränen Auftreten können Sie bei der Jobmesse auch dann punkten, wenn Sie zeigen, dass Sie sich wirklich Gedanken gemacht haben. Das gilt ganz besonders für Ihr Traumunternehmen, bei dem Sie unbedingt arbeiten möchten. Überlegen Sie daher nicht nur, was der Personaler über Sie wissen sollte.

Extra-Tipp

Stellen Sie auch Fragen zu dem Unternehmen, die Sie sich zuvor zurechtgelegt haben. Dabei sollte es sich auf keinen Fall um Fragen handeln, welche die Personaler den lieben langen Tag hören. Wenn Sie diese Informationen auf der Firmenwebseite in Erfahrung bringen können, sollten Sie nicht danach fragen. Stellen Sie lieber Fragen, die zeigen, dass Sie zwar ehrlich interessiert sind, aber Ihre Hausaufgaben bereits gemacht haben. Auch indem Sie mit Ideen und eigenen Anregungen auf den Recruiter zugehen, werden Sie Ihrem Gegenüber mit Sicherheit im Gedächtnis bleiben.

Tipp 9: Zu zweit oder alleine anreisen?

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Sich gegenseitig zu motivieren und jemanden zu haben, mit dem Sie gemeinsam zu Mittag oder zu Abend essen können, ist sicherlich sehr nett. Allerdings werden Sie auf einer Jobmesse bei den einzelnen Unternehmen alleine vorstellig werden wollen.

Im Gespräch mit einem Recruiter kann Ihnen kein Freund und keine Freundin helfen. Schließlich müssen Sie allein überzeugen. Sofern Sie eine andere Person kennen, die sich für die gleiche Branche wie Sie interessiert, können Sie zwar zusammen anreisen, das spart Kosten und sorgt für gute Gesellschaft. Auf der Jobmesse an sich ist es jedoch meist besser, wenn Sie alleine unterwegs sind.

Sie haben dort einen Job zu erfüllen, auf den Sie sich ohne jegliche Ablenkungen voll und ganz konzentrieren sollten. Schüler und Studenten, welche die eigenen Eltern dabei haben, wirken zudem wenig eigenständig. Immerhin müssen Sie Ihren neuen Job oder Ihr Praktikum später auch aus eigener Kraft bewältigen können, ohne dass Ihnen Ihre Eltern unterstützend zur Seite stehen. Wer eine Begleitperson bei einer Messe dabei hat, sollte daher zumindest dafür sorgen, dass die zuständigen Personaler der verschiedenen Unternehmen dies nicht mitbekommen.